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Ida – ein Nachruf


Als im Mai 2020 unsere Schafe hier auf unserem Hof eingezogen sind war Ida diejenige, die für uns eine Brücke zu den anderen sechs Schafen bauen sollte. Sie war mit der Flasche aufgezogen worden und dadurch sehr vertraut mit Menschen. Sie hat ihre Aufgabe bravourös erfüllt!

Am 31. August 2026 mussten wir sie ziehen lassen. Sie konnte nicht mehr laufen und hat auch nicht mehr gefressen. Das hatte sich in den letzten 4 Monaten angekündigt. Sie hinkte stark, wollte aber dennoch immer bei der kleinen Herde sein und war auch noch sehr gefräßig!

Liebe Ida, wir wünschen dir einen guten Weg in den Sphären in denen du dich jetzt aufhältst!

Wir vermissen Dich und werden dich nicht vergessen! Danke, dass Du bei uns warst!

Wenn wir den Tod so verstehen können, dass wir den alten, abgetragenen und kaputten Mantel ablegen, wieder frei von ihm sind und weiterziehen, ist das hilfreich. Das heißt, wir sind nicht identifiziert mit dem Körper, sondern wissen, dass wir eine Seele sind, die einen Körper bewohnt. Bei den Tieren liegt mein Fokus darauf, dass sie nicht leiden müssen. Dennoch ist es eine Bürde entscheiden zu müssen wann das Leben eines Tieres vorbei ist. Ida hat glücklicherweise ein deutliches Zeichen gesetzt. Dennoch bleibt die Trauer für uns, die zurückbleiben, bei Mensch oder Tier. Die Trauer ist ein Prozess, den wir hier auf Erden immer wieder durchlaufen müssen, wenn wir jemanden verlieren.

Die Trauer mit ihren Phasen der Verleugnung, der Wut, das Feilschen, der Depression und die Akzeptanz. Es passiert häufig, dass wir unbewusst in einem dieser Zustände stecken bleiben, wenn wir den Trauerprozess nicht aktiv bis zum Ende, der Akzeptanz, durchlaufen. Häufig sind wir nach einem Todesfall so gefordert im Außen, dass uns nichts anderes übrig bleibt als erst mal zu verdrängen. Dann geht das Leben weiter und die Verdrängung ist weiterhin notwendig, damit wir funktionieren. Obwohl verdrängt oder gar abgespalten quält uns der Trauerprozess dennoch in den unbewussten Schichten und die Verdrängung kostet viel Energie. Das kann bis ins Burnout führen. Der Weg bis zur Akzeptanz ist weit, wir müssen die emotionalen Zustände von Verleugnung, Wut, Depression und auch das Feilschen mit dem Schicksal im Wechsel immer wieder durchlaufen, und zwar bewusst, bis wir eines Tages damit im Reinen sind und ja sagen können zu diesem Verlust und vielleicht sogar verstehen können wohin er uns geführt hat.

Eine Möglichkeit aktive Trauerarbeit zu leisten und sie in die Heilung zu bringen ist sicherlich die Aufstellungsarbeit, da wir hier Zugang zu unseren unbewussten Schichten bekommen.
Ida – ein Nachruf

Ein Tag nur für Dich und Deine ureigene Natur


Am 10. Oktober findet bei uns in Wettlingen wieder ein Tag für Frauen statt.

Die Natur bewegt sich in Rhythmen und Zyklen. Das ist auch die Natur von uns Frauen. Das Weibliche ist passiv und magnetisch, das heißt, wir Frauen brauchen viel Ruhe und einfach das Sein ohne Aktion.

Allerdings sind wir dem Zeitdruck der linearen Welt unterworfen, was es schwierig macht unsere weibliche Energie zu spüren und zu leben.

Dieser Tag soll dazu dienen, die Zyklen und Rhythmen zu erspüren, zu fühlen und zu erfahren!

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Ein Tag nur für Dich und Deine ureigene Natur

Lugnasad


……das unbekannteste Fest im keltischen Jahreskreis…und doch so wichtig!!

Lugnasad wird Anfang August gefeiert und ist das erste von den drei Erntefesten. Es wird auch Lammas oder das Schnitterfest genannt. Schnitterfest bezieht sich auf die Schnitterin, die über das Land zieht und alles wegschneidet, was zu ernten ist und auch das, was es nicht mehr braucht.

Es ist die Zeit innezuhalten, die Früchte unserer Arbeit zu würdigen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Lugnasad fällt hier auf der Nordhalbkugel in die Zeit des Hochsommers, die heißeste Zeit im Jahr, die Hundstage. Die Hundstage beziehen sich auf den Stern Sirius. Sirius ist der Hundsstern. Zum kosmischen Jahresbeginn am 26.7. gehen Sonne und Sirius gleichzeitig auf (von Gizeh aus betrachtet). Sirius ist unsere spirituelle Sonne und wirkt in diesen Tagen besonders auf uns ein. In dieser Zeit hat alles, Menschen, Tiere und Pflanzen seine dreifache Kraft. Deshalb werden jetzt auch die Heilkräuter gesammelt und für den Winter getrocknet und aufbewahrt.

Und genau diesen Rhythmus von Fülle und Abschied, von Licht und Schatten, von Leben und Vergänglichkeit feiern wir mit Lugnasad.

Die Schnitterin lehrt uns nein zu sagen und konkrete Schnitte zu setzen. Was ist die eigentliche Lebensernte? Sie lehrt uns den Mut zu erkennen wer bin ich und wer bin ich nicht. Die Schnitterin ist jetzt in dieser Zeit beständig an unserer Seite und lehrt uns den rechten Erntezeitpunkt zu erkennen und dann den Schnitt zu setzten.

Wir dürfen anerkennen was im Leben Bestand haben soll und was nicht. Alles was uns nicht nährt soll von der Schnitterin abgetrennt werden.

Zur Zeit von Lugnasad sind die Felder goldgelb, das Getreide ist eingebracht. Jetzt wird das erste Brot daraus gebacken, deshalb ist auch Brotfest eine weitere Bezeichnung für Lugnasad.

Ein weiterer alter Brauch in dieser Zeit ist das Buschenbinden. Ein Strauß aus 7, 9 oder 12 Heilpflanzen wird gebunden. Man hängt ihn in den Nordosten des Hauses, den Herrgottswinkel. Drin sind sowohl Pflanzen zum Schutz bei Unwetter und zum Abwenden von Unheil, als auch Pflanzen, die Geburten und Tod begleiten und Krankheiten heilen.
Lugnasad

Sommersonnwende


Die Sommersonnwende ist der Höhe- und Wendepunkt des Jahreskreises. Die höchste Lichtkraft entfaltet sich jetzt. Wir feiern den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Ab dem Moment des 21. Juni, wenn der Sommer beginnt, werden die Tage schon nach und nach wieder kürzer. Daher die süße Traurigkeit, die sich in der keltischen SSW-Melodie Greensleeves ausdrückt. Unsere Vorfahren haben dies bei ihren Feierlichkeiten symbolisch dargestellt: sie zündeten einen großen, runden Strohballen oder ein Wagenrad an und ließen es den Hang runterrollen. Es ging drum, die Kraft der Sonne zu ehren auch mit großen Feuern. Kräfte des Lichtes und des Lebens wurden zelebriert.

Es ist der Haupt-Wendepunkt des Jahres…..die aufbauende Energie hat ihren Höhepunkt erreicht, jetzt wendet sich das Blatt und alles was auf den Weg gebracht worden ist darf sich nun materialisieren. Die Sommersonnwende öffnet das Tor in die zweite Jahreshälfte.

Sie ist mehr als ein astronomisches Ereignis, sie öffnet ein Lichttor, das den Eintritt neuer Frequenzen und Energien in unser Leben ermöglicht.

Die energetische Bedeutung geht weit über das hinaus was wir sehen können. Sie ist ein portalartiges Ereignis und ermöglicht uns, unser Bewusstsein auf eine höhere Ebene zu heben.

Die Sonnwende bringt uns nicht nur eine gewaltige Lichtinjektion, sie lädt uns auch zu einer tiefen Erneuerung ein. Wir dürfen uns jetzt auch ganz bewusst mit unserem inneren Feuer verbinden. Dieses Feuer ist die Quelle unserer Schöpferkraft, unserer Heilung und Transformation. Es erinnert uns an die kosmische Einheit, die uns mit allem verbindet. Die Sonnwende ist ein Moment, der uns nicht nur mit dem höchsten Licht in Verbindung bringt, sondern auch mit dem Licht in uns.
Sommersonnwende

September Retreat 2026 mit 12-Strang-DNA-Aktivierung


Im September findet bei uns in Wettlingen/Seminare am Fluss ein Themen-Retreat statt.

Unser Ort bietet sich für einen Rückzug in die Natur an! Weit weg von den Ablenkungen des täglichen Funktionieren-Müssens darfst du hier einfach sein und bekommst Raum dafür, zurück zu dir selbst zu finden. Dieser Rückzug für sich aktiviert schon unsere 12-Strang DNA, er bringt uns zu unserem natürlichen Ursprung zurück.

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September Retreat 2026 mit 12-Strang-DNA-Aktivierung

Beltane


Das Jahreskreisfest Beltane findet Anfang Mai statt. Genauer in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai. Diese Nacht kennen wir auch als Walpurgisnacht…und auch heute findet noch das Maibaumaufstellen und der Tanz in den Mai statt. Die Zeitqualität der Beltaneenergie wirkt allerdings weiter, zumindest den ganzen Mai hindurch.

Beltane ist das Fest des Lebens! Samhain (im Jahreskreis gegenüber Anfang November) ist das Fest des Todes. Beltane ist auch das Fest der Fruchtbarkeit und des Wachstums….was wir ja auch in der Natur zu dieser Zeit wunderbar erkennen können.

Was Beltane allerdings so besonders macht, ist, dass hier das Weibliche und das Männliche zusammenkommen und sich vereinigen. Das symbolisiert auch der herkömmliche Maibaum, das Yoni-Lingam des Westens. Aus der Vereinigung von Mann und Frau entsteht etwas Neues. Auf der physischen Ebene ein Kind, aber es können natürlich auch geistige Kinder entstehen…Ideen, Impulse, Inspirationen.

Beltane lädt uns ein, die Fülle des Lebens zu ehren und zu feiern. Es geht auch darum sich an die Verbindung zu Mutter Erde und die Verbindung der Menschheitsfamilie untereinander zu erinnern. Bel heißt glänzend und tane oder taine heißt Feuer. Zu Beltane werden Feuer entzündet und die Paare springen gemeinsam darüber für Fruchtbarkeit! Auch die Tiere wurden früher durch zwei Feuer hindurch getrieben, damit sie gesund und fruchtbar bleiben sollten.

Beltane ist auch als Hexennacht bekannt. In dieser Nacht ist der Schleier zur Anderswelt besonders dünn….und wenn man sich noch ein Gundermannzweiglein übers Ohr hängt kann man die Hexen fliegen sehen 😉
Beltane

Magie der wilden Weiblichkeit


Schnupperkurs
für Frauen, die wieder zu wilden Weibern werden wollen

Dieses Jahr am Pfingstmontag (25.Mai) bieten wir euch einen Schnupperkurs zur Erinnerung an die wilde Weiblichkeit an!

Es wird ein Tag für Information aber auch für Selbsterfahrung sein!

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Frühjahrs-Equinox

Tag-und-Nachtgleiche


Um den 20./21. März herum feiern wir im Jahreskreis das Frühjahrs-Equinox. Die Sonne steht mittags senkrecht auf dem Äquator, deshalb sind zu dieser Zeit Tag und Nacht exakt gleich lang. Es entsteht ein Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit. Wenn wir die Rhythmen und Zyklen der Natur betrachten wäre das der richtige Zeitpunkt Neujahr zu feiern! Es ist der Moment für Neubeginn!

Jetzt geht es um Durchbruch. Alles was in der Imbolc-Zeit unter der Erde gekeimt hat, ist bereit zum Durchbruch. Die Sprösslinge brechen durch die Erde und werden für uns sichtbar. So dürfen auch wir durchbrechen, sozusagen in das Neue hinein. Es ist wie eine Geburt, eine Neugeburt, eine Erneuerung.  Eine Aufbruchstimmung ist im Feld, die sich manchmal auch im berühmten „Frühjahrsputz“ ausdrückt. Die neue Wachstumsphase beginnt in „Mutter Natur“ und auch in uns.

Diese kostbare Zeit des Erwachens kann heftige Energien in uns wecken und manchmal müssen wir um Balance ringen. In jedem Fall dürfen wir uns jetzt der Welt bewusst wieder öffnen und neue Herausforderungen annehmen um in eine neue Wachstumsphase einzutreten.

Die Narzissen, die Gänseblümchen und das Schabockskraut und viele mehr blühen jetzt…! Eine Pflanze, die eng mit der Frühjahrstagundnachtgleiche verknüpft ist, ist die Schlehe oder auch Schwarzdorn genannt. Durch sie zeigt sich die Weiße Göttin in einem wunderschönen weißen Blütenmeer.

Unsere Vorfahren begingen auch diese „Hohe Zeit“ auf besondere Art und Weise mit Ritualen, wie dem Pflanzen von Blumen, dem Besuch einer heiligen Quelle oder eines Wasserlaufes, mit Singen, Tanzen, Musizieren und Erzählen von ermutigenden Geschichten. Es ging darum die Gemeinschaft und die Verbundenheit zu zelebrieren, die Verbundenheit untereinander aber insbesondere auch zur Natur und zu den Elementarwesen.
Frühjahrs-Equinox

Die Jahreskreisfeste

Imbolc

In vorchristlichen Zeiten feierten die Menschen in unseren Breitengraden nicht Weihnachten, Ostern usw. sondern die 8 Jahreskreisfeste, die sich aus den Rhythmen und Zyklen der Natur ergeben, aus unserer Mutter Erde selbst. Die christliche Kirche hat dann ihre Feste darüber gelegt und so ging vieles unserer ursprünglichen Kultur verloren.

Dieser Blog soll dazu dienen, die Jahreskreisfeste wieder zu erinnern.

Die Zeitqualität, in der wir uns jetzt befinden ist Imbolc (Anfang Februar).

Der Jahreskreis orientiert sich schlicht am Lauf der Natur (hier auf der Nordhalbkugel wo es Jahreszeiten gibt).

Imbolc heißt „im Bauch“. Das „im Bauch“ bezieht sich auf den Bauch von Mutter Erde….. .

Im Bauch von Mutter Erde beginnen die Samen der Pflanzen jetzt wieder zu keimen und zu sprießen….das ist der Prozess, der im Bauch, unter der Erde stattfindet, die neue Wachstumsphase beginnt um dann zur Frühjahrstagundnachtgleiche(21.3.), wenn die Keimlinge durchbrechen, sichtbar zu werden.

….. Nach der dunkelsten Zeit ist es jetzt wieder deutlich heller, die Christen installierten Maria Lichtmess auf den 1./2. Februar. Obwohl zur Wintersonnwende das Licht wiedergeboren wird und die Tage ab da auch wieder länger werden, wird das Licht erst ab Imbolc auch wieder deutlich wahrnehmbar. Das stärkere Licht der Sonne dringt in den Bauch von Mutter Erde ein, die Samen spüren, dass es Zeit ist zu erwachen und fangen an zu keimen. Es ist ein Schwellenfest in der Mitte des Winters. Der Winter ist noch nicht vorbei und der Frühling noch nicht da. Die Imbolc - Rituale der Kelten waren zweigeteilt. Zum einen wurde das Alte, die Reste des letzten Wachstumszyklus ausgetrieben, durch intensives Putzen, Lüften und Räuchern. Es gab auch Umzüge, die mit Schellen, Trommeln und Geschrei die Wintergeister vertreiben sollten. Zum anderen wurde der Frühling herbeigerufen, das Neue herangeholt, der neue Zyklus gesegnet. Das wurde beispielsweise mit Feuerritualen zelebriert um das Neue anzuregen!

Einmal ist der Winter stärker, einmal ist der Frühling stärker…das ist die Energie  zu Imbolc. Hin und Her, Winter und Frühling kämpfen miteinander. Man kann sich hin und hergerissen fühlen zwischen Vergangenheit und Zukunft. An einem  Tag fühlt man sich träge und müde und am nächsten Tag ist man voller Tatendrang. Das ist in Ordnung und passt zu dieser Zeitqualität.

In den alten Zeiten war das dann auch die Zeit für Visionen…für das, was im neuen Zyklus verwirklicht werden möchte!

Die Farbe Weiß steht für Imbolc, alles wird rein und neu. Ein Brauch war, eine weiße Kerze mit den empfangenen Visionen zu imprägnieren und dann die ganze Nacht hindurch abbrennen zu lassen.

Als alles noch seiner Natürlichkeit überlassen wurde, war das auch die Zeit, in der die Lämmer geboren wurden (die ja auch meist weiß sind). Das Weiß bezieht sich allerdings auf die Muttermilch mit der die Lämmer genährt werden.

Und so beginnen wir in diesem Blog mit Imbolc, mit Weiß, mit Reinheit und Unschuld! Im Übrigen übernimmt auch die weiße Göttin, die Jungfrau jetzt das Zepter und löst die schwarze Göttin, die Hexe, somit ab!!
Die Jahreskreisfeste
SONG