// Claudia Depenthal
Manchmal sind es gefühlt viele Umwege, die einen wieder zurückführen zum dem, was einen tief im Inneren bewegt. Dann plötzlich ist es das spüren, ja all das gehörte und gehört noch immer zu meinem Weg, einem Weg an dem ich unendlich viel erfahren durfte, mit all seinen Höhen und Tiefen, an dem ich gewachsen bin, auch wenn es sich nicht immer so angefühlt hat.
Viele Stationen gab es auf diesem Weg, vom Motorrad, über die Vermessung, das späte Studium der Geodäsie über den zweiten Bildungsweg, bis hin zur Promotion mit bereits fünfzig Jahren. Eins war immer dabei, die Verbindung und Liebe zur Natur.
Die Universitätszeit ermöglichte mir die Teilnahme an zwei Expeditionen in die Antarktis. Diese Zeit fernab jeglicher Zivilisation, das Erleben der unberührten Natur umgeben von Gletschern, Meer, Tieren war eine unvergessene, wertvolle und prägende Erfahrung. Nach der Universität hatte ich die Chance in einem europäischen Projekt im Energiebereich weiterhin mit internationalen Studenten zu arbeiten. Es war mir ein Anliegen, dass Studenten sich selber besser verstehen sollten und eine Beziehung zur inneren und äußeren Natur aufbauen. Dabei gab es für sie die Möglichkeit in kleineren Seminaren neben dem Studium die eigene Persönlichkeit weiter zu entfalten.
Meine intensive innere Reise begann vor über zwanzig Jahren mit der ersten eigenen Aufstellung um meiner Starre und Traumata zu begegnen. Im Lauf der Jahre, der viele weitere Aufstellungen und andere Wege der Heilung folgten, konnte ich Erfahrungen sammeln und Zusammenhänge besser verstehen. Die Ausbildung bei Nature & Healing in systemischer Naturtherapie, so wie eine Visionssuche waren weitere Schritte auf diesem Weg zu mir selbst.
Der Weg führt immer weiter, offen sein für Neues, sehen und spüren was sich entwickeln will und wie es in die Gemeinschaft eingebracht werden kann.